Deadlines nahen, ToDos werden eher mehr als weniger und ein Projektlaunch läuft auf Hochtouren.

Unser JOYntLEADING-Tandem JuMi (Julia Heile und Milena von Tottleben) hat die Erfahrung gemacht:

Je intensiver die Projektzeit, desto produktiver die Zusammenarbeit – wenn man sich an ein paar Grundlagen hält.

Welche Grundlagen das sind und welche 5 Tipps sie für Tandems in herausfordernden Projektzeiten haben, haben die beiden in diesem Artikel zusammengefasst:

Ein Mann und eine Frau sitzen im Büro und klatschen sich ab.

1. Struktur ist das A und O

Sprudelnde Ideen und viele, viele Möglichkeiten:

Gerade durch den gegenseitigen Austausch als Tandem kommt man schnell in einen Kreativitätsrausch”. Dadurch werden die Ergebnisse deutlich ausgereifter und schlicht besser.

Gleichzeitig hier die Balance zwischen den sprudelnden Ideen und zeitkritischen Aufgaben (beziehungsweise das Match aus beidem) zu halten, ist das A & O.

Wir fahren gut damit, uns selbst im straffsten Zeitplan noch täglich 15 Minuten Austausch und Zeit für neue Ideen freizuboxen.

Durch eine gemeinsame ToDo-Liste mit klar definierten Prios behalten wir den Überblick aufs große Ganze – und sind dadurch auch handlungsfähig, wenn ein Part beispielsweise wegen Krankheit ausfällt. 

Astrid Seidl (links) und Katja Schumacher
Carolin Weigel und Esther Himmen halten ein Exemplar des Magazins "Personalführung"

2. Vier-Augen-Prinzip beibehalten

Doppelt draufschauen hat uns mit am meisten Zeit gespart. 

Keine Frage: Das Vier-Augen-Prinzip ist für uns einer der größten Vorteile des Jobsharings im Pairing-Modell. Doppelte Kreativität und doppelter Gegencheck bringen einfach mindestens doppelt so gute Ergebnisse – und genau das ist es, worauf es vor allem in heißen Projektphasen ankommt!  

Unsere Tandem-Erfahrung: Aus Zeitgründen hier zu investieren lohnt. Klingt erstmal uninuitiv, ja.  

Doch wenn ich weiß, dass noch jemand gegencheckt, geht es mir viel schneller von der Hand. Gleichzeitig findet mein Gegenüber meine Fehler mit einem frischen Paar Augen deutlich schneller. Und hat direkt bessere Ideen. 

3. Genügend Vorlauf

Gerade als Pairing-Tandem ist es sehr hilfreich, nicht gleich mit einem gemeinsamen Großprojekt zu starten, sondern im “normalen” Arbeitsalltag schon genügend Routinen zu finden.  

Wir beschreiben es so:

“Gerade zu Beginn unserer Tandemarbeit ging uns manchmal etwas durch (jede denkt, die andre machts).


Doch das haben wir schnell erkannt und nun ergänzen wir uns gegenseitig SO gut, dass wir vor allem in Projektphasen quasi eine eigene Sprache nutzen und uns blind verstehen.”
 

Angela Lechner (oben) und Esther Himmen in einem Videocall.

4. Konzentrationsphasen schaffen

Bei allen ToDos auf der Liste: Für uns haben sich Fokusphasen sehr bewährt. 

Gerade als Tandem können wir die Möglichkeiten nutzen, dass sich eine voll auf ein Fokusthema konzentrieren kann, während die andere das daily business im Blick behält.

Indem wir uns bewusst Zeit für konzentriertes Arbeiten schaffen und dies auch der jeweils anderen ermöglichen, steigern wir  die Produktivität und bleiben gleichzeitig unseren Qualitätsansprüchen gerecht.  

5. Pausen? Ja, Pausen!

Für gute Arbeit benötigt man auch Energie – und die geben einem vor allem Pausen.

Egal ob Julia mit den Kids durch den Wald oder auf dem Laufband im Fitnesstudio rennt oder Milena in ihrem Ehrenamt mit ihren Teens fürs nächste Musical probt:

Wir beide haben in der heißen Projektphase ganz intensiv und bewusst unsere Pausen genossen – und sie uns auch gegenseitig ermöglicht.   
 

Unser Fazit:

Tandemarbeit ist einfach klasse, sowohl für das Tandem, das Unternehmen als auch das Umfeld:

Der Fokus ist so stets bei der Qualität der Arbeit, der Workload wird perfekt und flexibel untereinander aufgeteilt und das Alltagsgeschäft bleibt auch in heißen Projektphasen mit vielen zusätzlichen ToDos gewährleistet. 

So viel in aller Kürze aus unserem JOYntLEADING-Tandem-Alltag von JuMi.  

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Über JuMi

Julia Heile und Milena von Tottleben sind im Prinzip grundverschieden – und ergänzen sich gerade dadurch perfekt.

Julia hat jahrelang als Führungskraft bei einem Radiosender gearbeitet und dort als Vereinbarkeitsmanagerin (IHK) das New Work-Projekt vorangetrieben.

Milena studiert im Master Psychologie mit Fokus auf Lernen und Arbeiten und, wenn sie mal wieder die Logik-Wut packt, nebenher noch Mathematik. Sie leitet im Ehrenamt seit Jahren im Tandem. 

Beide arbeiten seit Juni 2023 als Tandem im Pairing-Modell bei JOYntLEADING und wollen es nicht mehr missen.  

Esther Himmen (links) und Angela Lechner (rechts) präsentieren kündigen in einer Grafik den neuen Kurs "Jobsharing Professional" an. In Kreis in Graifk steht "Jetzt in die Warteliste eintragen"

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